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Die ersten Schritte zur Wunschfigur

Die ersten Schritte zur Wunschfigur

Mit Ernährungsplänen von der Stange könnt ihr kurzfristig eure Wunschfigur erreichen, das ist richtig. Warum ihr diese aber sehr wahrscheinlich entweder nicht oder nur mit sehr viel Disziplin und Verzicht halten werdet, erkläre ich euch hier in diesem Artikel. Außerdem werdet ich euch die ersten Schritte zeigen, wie ihr den frustrierenden Kampf mit eurem Gewicht und eurem Körper beenden könnt. Ich habe das bereits hinter mir und halte nun seit Jahren meine Wunschfigur. Gleichzeitig habe Ich nicht (mehr) das Gefühl, auf irgendeine Freude im Leben verzichten zu müssen. Im Gegenteil, noch nie habe ich so eine Leichtigkeit, Freiheit und Lebensfreude verspürt. Aber nicht nur ich habe das erlebt, ich durfte auch schon ganz viele wundervolle Menschen auf ihrem Weg begleiten und mich davon überzeugen, dass es mit den richtigen Tools sogar leicht sein kann. Mittlerweile bin ich mir einfach so, so sicher, dass jeder dieses Gefühl (mit der richtigen Anleitung) haben kann.

Folgt mir dazu einfach auf eine Reise

Eine Reise, auf der sich nicht nur euer Körper verändern wird, sondern euer ganzes Leben. Denn Ich möchte hier und gemeinsam mit euch eine Plattform erschaffen, auf der ich alles, was dazu nötig ist, KOSTENLOS mit euch teile. Ich möchte, dass jeder von meinem Weg und Wissen profitiert kann.

Na, Neugierig geworden?

Dann lasst uns die Reise gemeinsam beginnen 

Nach dem enormen Feedback auf den letzten Blogpost habe ich mir super viele Gedanken gemacht, wie ich so vielen Menschen wie möglich (kostenlos) helfen kann. Dieses Wissen WILL einfach in die Welt!

Also habe ich eine kleine Zeitreise gemacht und bin in meinem Leben 13 Jahren zurück gereist. Zu diesem Zeitpunkt realisierte ich das erste mal, dass ich 105 kg gewogen hatte und mittlerweile Jeans in Größe 48 tragen musste. Ich war fest entschlossen abzunehmen. Doch die Herausforderung begann schon damit, dass ich zu dem Zeitpunkt keine Ahnung hatte, wie ich das anstellen sollte. Ich fühlte mich so unglaublich alleine, hatte plötzlich schlimme Schamgefühle und verurteilte mich für mein Verhalten.

Wenn ihr auch gerade an dem Punkt steht, dann lasst euch gesagt sein, ab jetzt seid ihr nicht mehr alleine. Und bitte, bitte vertraut mir, ihr müsst euch für nichts Verurteilen oder Schämen.  

Was wir an diesem Punkt unserer Reise brauchen ist…

Sanftmut und Verständnis. Denn, dass wir es erst einmal zugelassen haben, dass sich die Extra-Kilos ansetzen konnten, war und ist (soweit keine körperliche Erkrankung oder Mangel vorliegt) die Konsequenz eines von uns unterbewusst ausgeführten Verhaltens (man spricht hier auch von einem “Muster”).

Und ob du es glaubst oder nicht, dieses Verhalten, dieses Muster hat in den aller meisten Fällen die Aufgabe, uns zu “beschützen”.

Übergewicht ist dann tatsächlich “nur” ein Symptom von etwas Tieferem. Dass wir zu viel oder zu wenig essen und auch was wir essen, das haben wir uns über Jahre antrainiert. Lasst mich das anhand meiner Geschichte verdeutlichen.

Warum Essen wir eigentlich mehr als uns gut tut?

Wenn ich so darüber nachdenke, dann habe ich mir die meisten extra Kilos während der Ausbildung angefuttert. Zu dieser Zeit war ich super unglücklich. Ich steckte in einer 7-jährigen Beziehung UND in einer Berufsausbildung fest ohne zu merken, dass ich mit beidem absolut unglücklich war.

Meine Strategie war es damals, mich zu ducken, wenn es unangenehm wurde. Es auszuhalten und zu warten, bis es geschafft ist. Dinge ertragen, gerade als Frau (das hatte Ich noch so von meiner Oma gelernt). Und da dieses Aushalten nicht gerade angenehm ist, erlaubte ich mir reichlich Essen. Das war nämlich Trost für die Seele, das hatte Ich (so wie viele andere auch) schließlich auch gelernt.

Essen als Bewältigungsstrategie

Mein Muster war es also, mich in schmerzhaften Situationen mit Essen zu trösten. Zu der Zeit meines Lebens erkannte Ich das aber noch nicht. Mein Gewicht stieg weiter. Nach meiner Berufsausbildung hatte ich mein Abi nachgeholt und setzte mich sehr stark unter Leistungsdruck. Auch Stress und Druck habe ich mit der bekannten Bewältigungsstrategie Essen gemeistert. 

Ich hatte beim lernen für die Abschlussprüfungen an einem Abend eine Tiefkühlpizza, ein Päckchen Mini-Pizzen, zwei Päckchen saure Süßigkeiten, eine Packung Pralinen und einen viertel Käsekuchen vom Bäcker verdrückt. Und das war die Regel, nicht die Ausnahme. Klar war mir danach schlecht. Nur wisst ihr was? Ich habe dieses Gefühl geliebt!

Ja, Ich liebte die Übelkeit, das schlechte Körpergefühl, denn über dieses Gefühl hatte wenigstens Ich die Kontrolle! Ich konnte es “an-” und “ausschalten” und musste nicht nur passiv ertragen. Unterbewusst hat es mir etwas “gebracht”, diesen Schmerz immer wieder durch mein Essverhalten zu erzeugen, denn so hatte Ich wenigstens hier ein Gefühl der “Kontrolle” und der “Selbstbestimmtheit”. Warum also etwas ändern?

Und plötzlich der Schock

Unmittelbar nach den Prüfungen habe ich dann auf einem Bild erkannt, wie sich meine Figur verändert hat. Ein Unverständnis überkam mich. Wie konnte mir das denn so lange nicht auffallen?

Als wäre ich die ganze Zeit auf Autopilot gelaufen und hätte einfach nur versucht, irgendwie zu funktionieren. Es war mir zu dem Zeitpunkt einfach noch nicht klar gewesen, dass ich mir die “unangenehme” Situationen und Gefühle mit Essen “erträglicher” gemacht habe. Ich dachte einfach, dass ich so dick geworden bin, weil ich eben übermäßig viel und ungesund gegessen hatte. 

Und so begann zunächst der Diät und dann der Fitnesswahn (auf das Thema werden wir in einem anderen Artikel auch noch eingehen).

Endlich Schlank – 35 kg später!!

Und jetzt? Ich hatte mein Zielgewicht erreicht, aber ich fühlte mich immer noch leer und rastlos. Mein Kopf hatte mir zwar gesagt, dass ich jetzt endlich glücklich sein müsste und auch mein Umfeld hat mir immer wieder direkten Zuspruch zu meiner “neue Figur” gegeben. Nur war das Gefühl einfach anders als erwartet. 

Und so ist es zu einem schlimmen Trugschluss und einem schmerzhafte Kreislauf gekommen. Und vor dem möchte ich euch schützen, indem ich hier ganz ehrlich alles mit euch teile.

Immer weiter auf der Suche nach dem Optimum 

Meine Vermutung war, dass wenn ich mit der Figur, die Ich für meine Wunschfigur gehalten hatte, nicht glücklich war, dann ist da hinsichtlich meines Körpers wohl doch noch optimierungsbedarf. Ich verglich mich mit Menschen die, Fit aussahen UND glücklich auf mich wirkten, um endlich die Antwort zu finden, was die anders machten. Und so habe ich angefangen, meinen Körper immer weiter zu optimieren.  

Ich fing an, jede Gurkenscheibe abzuwiegen und nur noch extrem kalorienarme Lebensmittel zu mir zu nehmen. Auf wichtige Mikronährstoffe hatte Ich im Grunde gar nicht geachtet, es kam nur auf die Makronährstoffe (Kohlenhydrate, Fett, Protein) und deren perfekte Verteilung an. Das wurde penibel kontrolliert, gesteuert und getrackt. Jetzt wollte Ich nicht mehr nur noch Schlank, sondern auch noch Muskulös und definiert sein.

Fitness, Fitness, Fitness

Und so habe ich angefangen, mindestens 5-mal in der Woche Kraftsport und 3-mal Ausdauersport zu machen. Ich war nicht nur in der “Fitnessszene” unterwegs, ich habe sie gelebt. So richtig glücklich und zufrieden war Ich aber trotzdem, nach all den Strapazen noch immer nicht.

Ich hatte das Gefühl immer weiter “im Außen” (also der Optimierung meines Äußeren) gesucht, dass mein Körper zunehmend Anzeichen von Überlastung zeigte. Die ständige Jagd nach Perfektion im Außen fing an, spuren zu hinterlassen.

Und in der Tat waren diese Spuren so schmerzhaft, dass ich aufhorchen musste. Erst jetzt erkannte ich, dass wenn ich wirklich fit altern möchte, Ich etwas ändern musste (schon alleine wegen meines Gelenk-Verschleiß durch den ganzen Sport).

Ich fing an, mich mit meinen Gefühlen auseinander zu setzten und erkannte plötzlich, dass ich permanent an der falschen Stelle gesucht und optimiert hatte. Meine wertvollste Erkenntnis war, dass ich den Blick erst einmal wieder nach Innen richten musste, um endlich auf den richtigen Weg zu kommen. 

Die Perspektive wächseln

Mir dir bitte keine Sorgen falls du jetzt absolut nicht verstehst, was ich hier meine oder wie du das selbst anstellen kannst. Ich wusste das zu dem Zeitpunkt auch nicht. Aber wir können das gemeinsam lernen und ich verspreche, es wird sich SO LOHNEN.  

Ich habe Jahrelang jeden “Schmerz” (im weitesten Sinne des Wortes) in einem Kreislauf aus Essen, Übelkeit, Sport und Hungern betäubt. Das war mein Muster und das habe ich immer und immer wieder durchgespielt. Dadurch wurde Essen für mich ein Betäubungsmittel. Und ich hatte komplett verlernt, die Bedürfnisse meines Körpers zu hören oder zu verstehen. 

Inzwischen kann ich das wieder sehr gut und ich ich kann klar sagen, dass das die lohnenswerteste Reise meines Lebens war. 

Verlockende aber fehlerhaft Kalkulationen

Nur wenn wir den Mut aufbringt zu hinterfragen, was wirklich hinter dem Leid, in dem Fall dem Essverhalten steckt, können wir es beenden und durch etwas anderes, harmonischeres ersetzen. 

Ich weiß es ist verlockend, einfach irgendwelchen Ernährungs- und Fitnessplänen zu folgen, da man sich so eben nicht mit sich selbst beschäftigen muss. Stattdessen bekommt man wieder eine Lösung aus dem “Außen” vorgegaukelt. Aber ich kann euch versichern, dass dieser Weg meiner Erfahrung nach nicht funktioniert und ihr auf hier keine wirkliche Erfüllung erlangen werdet.

Auch wenn ihr vielleicht für eine Zeit das versprochene Außen erreicht: es wird sich nur kurz gut und dann schnell wieder nicht richtig anfühlen. Und auf was kommt es euch an? NUR “gut auszusehen” oder wirklich endlich zufrieden, vital und voller Lebenskraft und Energie zu sein?

Das Ziel der Reise

Das Ziel dieser Reise ist es wieder zu lernen, sich ganz natürlich und mit Freude nach seinem Körpergefühl ernähren können. Dabei werdet ihr keinen Verzicht mehr spüren, weil ihr auf die meisten der Dinge, bei denen es sich jetzt vielleicht noch nach einem Verzicht anfühlt, gar keine Lust mehr haben werdet. Auch Herausforderungen werden euch weniger aus der Bahn werfen, sobald ihr auf diese Weise “zu euch gekommen” seid. Ihr werdet ganz von selbst eure Wohlfühlfigur bekommen und dauerhaft halten, ohne dass euch die Leichtigkeit und Lebensfreude verloren geht.

Wenn euch das unmöglich vorkommt, dann kann ich das absolut verstehen. Nach dem ganzen Leid und dem Kampf mit dem eigenen Körper (indem ihr euch vielleicht immer noch befindet) ist es schwer zu glauben, dass es auch ein anderes Leben geben kann. Ich hätte das damals auch nicht geglaubt. Denn auch Vertrauen ist etwas, das wir oft erst wieder lernen dürften.  

Aber es IST möglich, du musst nur ins Handeln kommen! Deine Aufgabe bis zum nächsten Post ist es deshalb als aller erstes, dass du dich mal ganz ehrlich mit deinem Essverhalten auseinander setzt:

1. Wann isst du? (zu den Hauptmahlzeiten, zu welcher Uhrzeit, Zwischendurch etc.)

2. Wie isst du? (im Stehen, Gehen, gemütlich am Tisch, nebenbei etc.)

3. Warum isst du? (Weil es an der Zeit ist, aus Hunger, weil alle am Tisch essen…)

4. Wie fühlst du dich vor und nach dem Essen? (auch bei den Zwischenmahlzeiten und dem Essen zwischendurch)

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Schreib mir bitte in die Kommentare, ob dir das geholfen hat, ob du dich wiedererkannt hast und ob es etwas gibt, mit dem ich dich bis zum nächsten Artikel unterstützen kann. 

In Liebe, deine Sarah 

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