Über uns

Vegan ist cool. Und auf jeden Fall bekommt man das auch alleine und ohne Unterstützung durch Andere hin. Aber alleine muss ja nicht sein, richtig? Finden wir, Sarah und Chris auch, denn seit Sommer 2016 gehen wir unseren Weg gemeinsam. Und das nicht nur in sportlicher Hinsicht und in unserer Überzeugung, sondern auch als Paar.

Auf unserem Weg und in unserer Überzeugung wollen wir aber keine Prediger sein. Wir wollen Niemandem ungefragt unsere Meinung aufdrücken oder „Ungläubige“ missionieren. Stattdessen wollen wir hier auf dieser Seite, unserem Pflänzchen, ein Informationsportal etablieren, welches interessierten Menschen unabhängige Informationen bietet. Wir wollen Sportlern, die sich für eine vegane Ernährung interessieren, aber Angst vor diesem Schritt haben die Informationen an die Hand geben, die diese benötigen. Und wir wollen unsere veganen und proteinreichen Rezepte mit jedem teilen, der sich lecker und sportlich gesund ernähren möchte.

Dafür haben wir unser Pflänzchen hier geschaffen!

Über Sarah

Meine Leidenschaft zur Ernährung hat mich seit der Umstellung meines Essverhaltens auf eine vegetarische Ernährung 2008 getrieben. Frühe Konsequenzen hiervon waren ständige und unerbetene gesundheitliche Ratschläge an meine Familienmitglieder, die häufig nur mit Augenrollen quittiert wurden.

Später hat mich diese Begeisterung dann zum Glück dazu inspiriert, Ökotrophologie zu studieren. Und könnt ihr es glauben? Mein Bachelor-Studium an der Justus Liebig Universität hat mich sogar noch wissbegieriger gemacht, weshalb ich auch noch meinen Masterabschluss in Ökotrophologie drauf gesetzt habe. Meine Leidenschaft zum Sport habe ich jedoch erst etwas später entdeckt. Diese wurde im Wesentlichen ausgelöst durch eine Gewichtsabnahme von 35kg, welche mit Problemen wie Cellulitis und schlaffer Haut einherging.

Ich war sehr unglücklich und probierte entsprechend einiges aus. Irgendwann habe ich mich in einem Fitnessstudio angemeldet und trainierte brav nach Anweisung der Trainer an den Geräten Ganzkörper (15-20 Wdhl. 3 Sätze). Bereits nach einigen Wochen bemerkte ich begeistert eine Veränderung an meinem Körper und fing entsprechend an, mich immer mehr mit dem Thema Kraftsport zu beschäftigen. Irgendwann traute ich mich zum Glück dann auch an freie Gewichte und stellte mir auf eigene Faust meine Trainingspläne zusammen. Ich konnte von Woche zu Woche neue Erfolge sehen. Meine Leidenschaft zum Kraftsport wuchs mit zunehmender Muskelmasse und der schwindenden Cellulitis ; )

Zwar sieht man an meiner Haut auch heute noch etwas die verlorenen Kilogramm, aber auch das wird, genau wie mein Selbstbewusstsein, immer besser. Ich kann mir heute für mich selbst nicht mehr vorstellen, keinen Sport zu treiben und wieder in meine alten Ernährungsgewohnheiten zurück zu fallen.

Aber ich kann mich noch sehr gut daran erinnern wie schwer es mir viel, mit dem Sport anzufangen. Damals wusste ich einfach nicht wie und was ich anders machen musste. Ich versuchte es mit allen möglichen Shakes und Diäten, aber nichts hat funktioniert. Irgendwann wollte ich mich einfach nur noch mit meinem Gewicht und der Unzufriedenheit abfinden, aber zum Glück intervenierte mein Papa! Er war es nämlich der damit anfing, Bücher über gesunde und vegane Ernährung zu lesen und sie an mich weiter zu geben. Durch diese Bücher habe ich angefangen, mich nicht nur mit der Gewichtsabnahme zu beschäftigen, sondern auch mit allem, was uns Menschen ausmacht und was wir mit unserer Ernährung erreichen bzw. zerstören.

Ich habe durch den Sport und die gesunde Ernährung gelernt, mich selber so zu lieben, wie ich bin.

2008 wurde ich aus Ethischen Gründen Vegetarierin. Es hat 6 Jahre gedauert, bis ich den Schritt zu einer veganen Ernährung gewagt habe. Bereut habe ich diesen Schritt seither noch keinen Tag.

 

Über Chris

Mein Name ist Christoph, und ich bin Veganer. Was sich hier wie die Offenbarung in einer Gruppe der Anonymen anhört, ist seit 2015 zu meinem Mantra geworden. Aber der Reihe nach.

Als ich zu Beginn meines Studiums mit dem Kraftsport begonnen habe, Ernährte ich mich erst einmal so, dass wahrscheinlich alle Trainer dieser Welt die Hände über den Köpfen zusammengeschlagen hätten. Nämlich nicht anders als vorher auch. Das lag zum Einen daran, dass ich noch nie ein großer Freund von Fleisch war (ich war als Teenie bereits 7 Jahre Vegetarier, habe dann aber wieder „normal“ gegessen). Und zum Anderen lag es daran, dass ich generell nie ein großer Esser war und von der Statur her eher schlanke Bohnenstange.

Irgendwann lies ich mich dann aber von Trainern und Freunden weich kochen und baute massiv Whey-Protein in meine Ernährung ein. Von nichts kommt schließlich nichts, richtig? In der Folge hatte ich zunehmend mit Magenschmerzen, Verdauungsproblemen und sehr unreiner Haut zu kämpfen. Dass das etwas damit zu tun hatte, dass ich locker mal 5 Scoopes Whey (manchmal sogar 8!!!) am Tag in mich schaufelte, war mir da natürlich noch nicht klar.

Als ich aus ethischen Gründen gegen Ende meines Studiums wieder anfing, auf Fleisch zu verzichten, verschlechterten sich die Symptome sogar noch weiter. Aber klar, denn das gelegentliche Fleisch, was dann doch mal auf dem Teller landete, überkompensierte ich seitdem mit noch mehr Milchprodukten!

Irgendwann habe ich dann doch mal angefangen, mich auch aus wissenschaftlicher Sicht mit meiner Ernährung zu beschäftigen und habe schnell festgestellt, dass eine vegetarische Ernährung weder aus gesundheitlicher, noch aus ethischer Sicht ausreicht. Eine weitere Umstellung musste also her.

Als ich daraufhin also auch noch die Milchprodukte wegließ, sind alle Symptome unter denen ich so gelitten hatte einfach verschwunden. Für mich der Beweis, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Leider habe ich zu Beginn meiner Umstellung erst einmal einiges an Masse verloren, da ich mich recht wenig mit veganen Proteinquellen beschäftigt habe und mein Training trotzdem nicht sausen lassen wollte. Aber dank der Beratung von Sarah, die ich seit Sommer 2016 genießen darf, geht es wieder steil bergauf!